Regeln

Diese Regeln gelten als ergänzender Bestandteil der Nutzungsbedingungen (AGB). Sollten hier enthaltene Bestimmungen den AGB widersprechen, so haben die AGB Vorrang. Mit der Registrierung und Nutzung der entsprechenden Angebote durch den Betreiber, verpflichtet sich der Nutzer, die Regeln ebenfalls zu befolgen.

Prinzipiell gilt ein einfacher Grundsatz:
Nutzt den gesunden Menschenverstand. Niemand bekommt wegen kleiner Fehler Schwierigkeiten. Verhaltet euch fair und freundlich und fragt bei Unklarheiten einfach beim Team nach. Die folgenden Regeln dienen dem Schutz der friedlichen und fairen Nutzer.

§1 Verbot von Multi-Accounts

Multi-Accounts liegen vor, wenn sich ein Nutzer mehr als einmal (in einer Spielwelt / auf einem Server / in einem Board) registriert und somit mehr als einen Account (in derselben Spielwelt / auf demselben Server / in demselben Board) besitzt.

  1. Jeder User darf nur einen Account pro Spielwelt / Server / Board besitzen und nutzen.
  2. Der Betreiber geht strikt gegen Multis vor. Harte Sanktionen drohen insbes. jenen Nutzern, die in unfaire Maßnahmen verwickelt sind. Dazu zählen insbesondere alle Maßnahmen der Vorteilsbeschaffungen, in die Multi-Accounts verwickelt sind.
  3. Wer sich unfair Vorteile verschafft, muss damit rechnen, dass die geringste Strafe darin besteht, dass mindestens die entsprechenden Vorteile wieder abgezogen werden. Eine zusätzliche Sanktionierung ist hiervon nicht ausgeschlossen.
§2 Eigene Accountnutzung

Ein Account ist personengebunden, das bedeutet, nur du selbst darfst ihn nutzen. Spieler, die regelkonform viel Zeit und Sorgfalt investieren, sollen durch Erfolge belohnt werden. Daher ist es nicht gestattet und als überaus unfair anzusehen, wenn mehrere Personen auf einen Account zugreifen.

  1. Dein Spiel-Account ist ab der Registrierung immer an dich gebunden. Eltern dürfen für ihre minderjährigen Kinder einen Account erstellen.
  2. Deine Zugangsdaten darfst du NICHT an Dritte weitergeben und musst deine Daten vor Fremdzugriff schützen. Wichtig: Der Betreiber wird NIE nach deinem Passwort fragen!
  3. "Sitting", also die zeitweise Account-Betreuung durch eine andere Person, ist verboten, weil du in diesem Fall nicht selbst spielst. Freunde können sich in den Clubs hinreichend helfen.
  4. Wer gegen §2 verstößt und durch einen Sitter Schaden erleidet, hat dies selbst zu verantworten.
  5. Wer sich unfair Vorteile verschafft, muss damit rechnen, dass MINDESTENS die entsprechenden Vorteile wieder abgezogen werden. Ein zusätzliche Sanktionierung ist hiervon nicht ausgeschlossen.
  6. Ein Sitter ist von Sanktionsmaßnahmen ebenfalls nicht ausgeschlossen.
  7. Einen Account darfst du weder verschenken noch verkaufen. Du hast ein Nutzungsrecht, aber kein Eigentum an einem Account.
§3 Meldepflicht bei IP-Sharing

IP-Sharing liegt vor, wenn mehrere Personen, etwa eine Familie oder WG, denselben Internetanschluss nutzen. Solche User stellen keinen Multi gemäß §1 dar, müssen sich aber an strengere Fairplay-Regeln halten.

  1. Nutzer, die denselben Internetanschluss nutzen, habe eine Meldepflicht dem Betreiber gegenüber. Die Meldungen haben durch jede Person einzeln von der E-Mail Adresse aus zu erfolgen, mit welcher der eigene Account erstellt wurde. Die Information ist zu richten an: support@fleecys.de.
  2. Im Zweifel geht der Betreiber bei nicht vorliegender Meldung oder bei Unregelmäßigkeiten prinzipiell von Multi-Accounts aus und wird die Accounts bis zur Klärung des Sachverhaltes sperren.
  3. Absprachen und Maßnahmen zur unfairen Vorteilsbeschaffung sind nicht gestattet. Accounts mit angemeldetem IP-Sharing werden strengen Kontrollen unterzogen. Verstöße gegen den Fairplay-Grundsatz werden als besonderer Vertrauensbruch gewertet.
  4. Das Züchten zwischen Accounts, die IP-Sharing betreiben, ist gestattet. Im Verhältnis zu den Züchtungen mit anderen Spielern, zu denen kein IP-Sharing-Verhältnis besteht, darf es nur selten erfolgen. Wer jeden Verdacht vermeiden will, sucht sich idealerweise andere Zuchtpartner, insbesondere für die Züchtungen limitierter Fleecy-Arten.
  5. Fleecys dürfen untereinander verkauft werden, aber dann nur einmal in eine Richtung.
§4 Fairplay-Grundsatz

Grundsätzlich gilt der Fairplay-Gedanke. Jeder sollte sich so verhalten, wie er es von den anderen im Sinne eines fairen Spielens auch erwarten würde. Unfaire Maßnahmen und Absprachen sind nicht gestattet.

Hierunter fällt auch die unfaire Beschaffung von Vorteilen, das gezielte Pushing anderer Spieler durch Übertragung von Talern im Spiel, ebenso wie das Handeln von Premiumleistungen. Alle genannten Handlungen sowie alle Handlungen die unter diese Regelung fallen sind strengstens untersagt. Der Support wird im Verdachtsfall Überprüfungen durchführen und ggf. Sanktionen verhängen. Hierzu zählen auch temporäre oder permanente Accountsperren.

Explizit ausgenommen von dieser Regelung sind Transaktionen, die im Rahmen eines normalen Geschenks liegen. Ein Missbrauch dieser Ausnahmeregelung wird jedoch ebenfalls geahndet.

§5 Netiquette & Nutzerinhalte

Es ist dem Betreiber nicht möglich, die unmittelbare Kontrolle über sämtliche eingestellten Einträge auszuüben. Der Betreiber kann die Beiträge der Nutzer nicht permanent online überwachen. Er übernimmt daher keine Verantwortung für den Inhalt, die Richtigkeit und die Form einzelner eingestellter Beiträge. Jeder Nutzer ist prinzipiell als Autor selbst verantwortlich und haftend für seine Beiträge.

  1. Verboten sind alle Inhalte (Worte, Texte, Bilder, Links und Anhänge), die illegal und/oder unethisch und/oder gefährlich und/oder politisch und/oder für Minderjährige ungeeignet sind.
  2. Die zulässige Sprache ergibt aus der Sprache des jeweiligen Angebotes.
  3. Alle Nutzer sind ohne Ausnahme respektvoll und angemessen zu behandeln. Die Bevormundung, Herabsetzung, Diffamierung oder gar Beschimpfung anderer User ist nicht gestattet.
  4. Verstöße anderer Nutzer legitimieren NIE eigenes Fehlverhalten. Aus Gründen der Deeskalation dürfen keine eigenen Maßnahmen erfolgen. Die Verstöße anderer sind dem Team zu melden.
  5. Ein bewusstes Umgehen von Einschränkungen wird geahndet. Unter anderem gibt es einige Worte, die unerwünscht und daher ggf. zensiert sind (etwa einige Schimpfworte). Wer solche Begriffe gezielt durch eine andere Schreibweise (etwa durch Einfügen eines Zeichens) doch anbringt, begeht einen Verstoß.
  6. Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem normalen Beitrag oder einer normalen Frage und einer bewusst diffamierenden Aussage, einer Unterstellung oder einer Provokation. Letztere sind ausdrücklich untersagt.
  7. Beiträge, welche den Eindruck vermitteln, dem Betreiber zu schaden, sind untersagt.
    • Dazu zählen Verweise auf Browsergames anderer Betreiber.
    • Dazu zählt das Veröffentlichten von Werbung.
    • Das Platzieren von Links, die zu unerwünschten Inhalten führen oder die User vom Spielen abhalten, ist ebenfalls nichts gestattet.
    • Diese Aufzählung ist exemplarisch und daher nicht vollständig. Maßgeblich ist der o.g. Eindruck aus Sicht des Betreibers
  8. Jeder Nutzer hat in eigener Verantwortung darauf zu achten, dass durch seine Beiträge keine Schutzrechte anderer -wie bspw. Urheberrechte- verletzt werden.
  9. Eine Sperrung oder Löschung von Beiträgen liegt ganz im Ermessen des Betreibers. Es besteht kein Anspruch auf eine Beteiligung oder auf den Erhalt von Beiträgen. Daraus folgt, dass auch keine Verwarn-, Nachweis- und Begründungspflicht für den Betreiber existiert.
§6 Gezielte Störungen

Absichtliche und gezielte Störungen des Betriebs haben zu unterbleiben. Dies betrifft den Betrieb sämtlicher Angebote sowohl in technischer Hinsicht wie auch inhaltlich die Kommunikations- und Informationskanäle. Einige Beispiele:

  1. Eine gezielte Störung der Kommunikation, etwa durch Trolling*, mehrfache oder massive Beleidigungen sowie durch Nachrichtenfluten, ist verboten.
  2. Ein schwerer Verstoß liegt vor, sobald sich ein Nutzer direkt oder indirekt mehrerer Accounts bedient, um Unruhe oder Störungen auszulösen.
  3. Wer versucht, die Autorität der eingesetzten Teamler oder des Betreibers an sich durch penetrante Diskussionen, üble Nachrede oder ähnliches zu schädigen, begeht einen schweren Regelverstoß.
  4. Team-Fakes: Gibt sich ein Nutzer fälschlicherweise gegenüber anderen Usern als Team-Mitglied oder Mitarbeiter aus, so stellt dies ein schweren Verstoß dar, der mit dem sofortigen Ausschluss von allen Angeboten des Betreibers geahndet werden kann. Die Nutzer werden gebeten, solche Fälle umgehend zu melden.
§7 Weisungsbefugnis & Konflikte
  1. Den Anweisungen des Teams ist prinzipiell Folge zu leisten.
  2. Der Betreiber setzt stellenweise freiwillige User zu Unterstützung bei Sachverhalten wie der Chatüberwachung oder der Boardbetreuung ein.
  3. Vertragliche Sachverhalte wie beispielsweise verzögerte Buchungen bei Zahlungen sind direkt an den Betreiber und dessen Angestellte zu richten.
  4. Probleme mit Teammitgliedern sind der nächsthöheren Stelle, etwa dem Community-Manager oder dem Support zu melden und sind nicht öffentlich zu diskutieren.
§8 Virtuelles Hausrecht

Wie beim Betreten des Hauses einer anderen Person im realen Leben, so hat der Betreiber auch bezüglich seiner Angebote ein virtuelles Hausrecht, von dem er jederzeit Gebrauch machen kann.

  1. Ein Anspruch auf die Nutzung der Betreiber-Angebote besteht nicht. So kann insbesondere bei Regelverstößen oder bis zu einer Klärung von Verdachtsmomenten der teilweise oder vollständige Ausschluss von den Angeboten des Betreibers (zeitweise oder fortwährend) erfolgen.
  2. Sämtliche Angebote des Betreibers sind als zusammenhängend anzusehen. Regelverstöße bei einem Angebot (etwa massive Beleidigungen oder Trolling in einem Board) können daher direkte Auswirkungen auf die Nutzungserlaubnis der anderen Angebote haben (etwa Chat-Ausschluss in einem Spiel).
  3. Die vom Betreiber aufgestellten Regeln stehen nicht zur Diskussion. Wer Fragen oder Probleme mit der virtuellen Hausordnung hat, kann sich via E-Mail direkt an den Betreiber wenden.
§9 Sanktionen bei Verstößen

Um ehrliche Spieler zu schützen, wird der Betreiber sich einsetzen, unfaire User zu ermitteln und entsprechend ihrer Vergehen zu bestrafen.
Wird ein Verstoß entdeckt, wird der Betreiber fallbezogen je nach Ausmaß entscheiden, wie die Strafe ausfallen wird. Fällt beispielsweise eine kleinere, unfaire Talerbeschaffung auf, wird dem Spieler MINDESTENS der ergaunerte Geldbetrag wieder abgezogen, u.U. auch durch Hofrückbau und/oder Fleecy-Verkauf.

  1. Schwerwiegende Regelverstöße können mit dem Ausschluss der schuldigen Person von sämtlichen Angeboten des Betreibers bestraft werden.
  2. Bei schweren oder wiederholten Regelverstößen besteht bei den Sanktionen kein Anspruch auf etwaige Rückerstattungen oder Entschädigungen. Die Geltendmachung etwaiger Verwaltungs- und Schadensersatzansprüche durch den Betreiber ist zudem nicht ausgeschlossen.
  3. Wurde ein Account entgegen §2 verkauft, so wird dieser gelöscht. Ansprüche des Käufers gegen den Betreiber sind unwirksam: Der Verkäufer hat die Käufertäuschung zu verantworten. Das Einlegen von Rechtsmitteln und Schadenersatzforderungen durch den Betreiber wird in solchen Fällen ausdrücklich nicht ausgeschlossen.
  4. Bei minderschweren Verstößen wird der Nutzer ermahnt, auf sein Vergehen hingewiesen, ein Korrektureingriff vorgenommen (etwa Abzug von Talern, die durch einen Bug unplanmäßig gebucht wurden) und eventuell einzelfallbezogen eine kleine Sanktion auferlegt.
  5. Im Fall von Wiederholungstaten reichen auch leichte Vergehen aus, härtere Sanktionen durchführen zu können bis hin zur kommentarlosen Löschung der Accounts.
  6. Die Bewertung eines Verstoßes obliegt allein dem Betreiber. Hinreichende Beispiele für die Bewertungsgrundsätze befinden sich in diesem Regelwerk.
  7. Zahlende User besitzen keinerlei Sonderrechte. Verstöße gegen die AGB oder Regeln werden unabhängig vom Status eines Users geahndet. Es spielt also keine Rolle, ob ein Spieler die Basisversion nutzt, eine Premium-Mitgliedschaft inne hat oder in der Vergangenheit inne hatte.

* Der Begriff Troll wird in der Netzkultur für eine Person verwendet, die mit ihren Beiträgen in Diskussionen oder Foren unter Umständen stark provoziert. Mutmaßliches Ziel des Trolls ist das Stören der ursprünglich an einem Sachthema orientierten Kommunikation und das Erlangen von Aufmerksamkeit.
Die zugehörige Tätigkeit wird to troll ("trollen") genannt.

Quelle: Wikipedia (2011-10-01, 15:17 MEZ)

Stand: 25. Januar 2013